Tahin-Pasta mit Brokkoli

Tahin ist eine Zutat, mit der sich jeder anfreunden sollte. Das Sesammus ist unglaublich lecker und sämig und bildet eine perfekte Grundlage für viele Saucen, wie auch bei diesem etwas ausgefallenen Pasta-Rezept. Der nussige, leicht bittere Geschmack des Tahins wird wunderbar durch ein paar wenige andere Zutaten ergänzt und zaubert somit eine perfekte und cremige Pastasauce, die schnell gemacht ist, ohne pflanzliche Sahne oder Cashews auskommt und gut sättigt, ohne zu schwer im Magen zu liegen! Dieses Rezept ist nicht nur lecker, sondern auch gesund, denn Tahin ist reich an Vitaminen, Kalzium, Eiweiß und ungesättigten Fettsäuren. Dazu noch etwas Pasta und Gemüse und fertig ist ein wunderbares, kreatives Gericht, dass du ab sofort regelmäßig in deinen Speiseplan einbauen wollen wirst!
Die erste Bewertung liegt bei 5 von 5 Sternen. Wie bewertest du das Rezept? (Klick auf 5 Sterne = beste Bewertung)
Vorbereitungszeit 15 Minuten
Zubereitungszeit 15 Minuten
Gesamtzeit 30 Minuten
Gericht Hauptgericht
Portionen 4

Zutaten
  

Für die Tahin-Sauce

  • 1 Zitrone
  • 75 g Tahin
  • 1 EL Olivenöl
  • ½ TL Ahornsirup oder Agavendicksaft
  • Salz
  • Pfeffer
  • Kaltes Wasser

Die restlichen Zutaten

  • ca. 300 g Brokkoli
  • 250 g Pasta* siehe Notizen
  • 2 ½ EL Olivenöl
  • 1 Schalotte groß
  • 4 Knoblauchzehen
  • Chiliflocken optional
  • Frischen Basilikum

Anleitung
 

  • Zunächst den Brokkoli waschen und in Röschen schneiden. Der Strunk kann auch verwendet werden; dafür die äußere Schicht mit einem Gemüseschäler abmachen und den unteren, sehr harten Teil des Strunks abschneiden. Der Rest kann in dünne Scheiben geschnitten werden und erstmal beiseitegestellt werden.
  • Als Nächstes die Pasta in reichlich Salzwasser kochen. Ca. 3 Minuten bevor sie al dente sind, können die Brokkoli-Röschen hinzugefügt werden (aber nicht die Strunk-Scheiben). Bevor du das Ganze abgießt, solltest du ca. 250 ml des Pasta-Wassers herausnehmen und aufbewahren.
  • Währenddessen kann die Sauce zubereitet werden. Zunächst die Zitronenschale reiben, dann den Saft auspressen. Nun kannst du in einer Schüssel das Tahin (gut durchgerührt) zusammen mit dem Olivenöl, 2 EL Zitronensaft, dem Ahornsirup, ca. ½ TL Salz, etwas Pfeffer sowie ein klein wenig der geriebenen Zitronenschale verrühren. Es kann nach und nach etwas kaltes Wasser dazugegeben werden, bis die Sauce gut kombiniert, relativ flüssig aber trotzdem noch cremig ist. Abschmecken.
  • Schalotte und Knoblauch schälen und klein schneiden. 2 ½ EL Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, dann die Stücke vom Strunk des Brokkolis dazugeben und mit etwas Salz bestreuen. Nach 2 Minuten die Schalotte und den Knoblauch dazugeben und weiterhin ein paar Minuten anbraten, bis die Strunk-Stückchen ein wenig Farbe bekommen und die Schalotte glasig ist. Optional mit Chiliflocken würzen.
  • Als Nächstes die gekochte Pasta und die Brokkoli-Röschen zusammen mit der Tahin-Sauce und ca. 180 ml des Pasta-Wassers in die noch heiße Pfanne geben. Alles vermischen bis es gut kombiniert ist und die Sauce gleichmäßig auf den Nudeln verteilt ist. Falls die Sauce sich nicht richtig mit der Pasta verbindet, kann noch mehr von dem Pasta-Wasser hinzugefügt werden.
  • Anschließend den Herd ausstellen und geschnitten Basilikum und geriebene Zitronenschale unter die Pasta rühren. Davon kann auch noch etwas aufbewahrt werden, um das fertige Gericht zu garnieren.
  • Servieren und genießen!

Notizen

*Du kannst jede beliebige Pastasorte nehmen, am besten eignet sich jedoch eine Sorte mit geriffelter Oberfläche, z. B. Penne oder Fusilli, da solche Sorten die cremige Sauce am besten aufnehmen können!
Die Sauce hält sich gut ein paar Tage im Kühlschrank – ich würde es allerdings empfehlen, sie getrennt von der Pasta aufzubewahren. Sie wird beim Aufbewahren noch etwas dickflüssiger werden; man kann einfach noch etwas Wasser dazugeben, wenn man sie verwenden will.
Das Rezept kann nach Belieben auch angepasst oder mit anderen Zutaten ergänzt werden. Wer sich etwas mehr Protein wünscht, kann z. B. auch Kichererbsen, weiße Bohnen, Edamame oder Erbsen dazugeben. Nüsse oder geröstete Kichererbsen eignen sich z. B. gut als Topping. Auch anderes Gemüse kann dazugegeben werden, wie Spinat oder Kirschtomaten. Auch veganer Parmesan eignet sich gut als Topping bzw. zum Garnieren. Probier dich aus!
Tags zu diesem Rezept: Brokkoli, Nudeln, Pasta, Tahini, Vegane Pasta, veganes Nudelgericht

Teil mich!

Inspiriert vonRainbow Plant Life

Mehr Leckeres

Kürbissuppe

Gekühlt am Ende des Sommers oder heiß im Herbst und Winter: Diese Kürbissuppe kann man zu jeder Zeit genießen. Hier lenkt nichts vom wunderbaren Geschmack des Hokkaido-Kürbis ab. Eine Prise Muskat gibt der Suppe ein leicht nussiges Aroma. Als Vorspeise oder Hauptgericht mit geröstetem Brot: Die Kürbissuppe passt sich allen Gegebenheiten an.

Vegane Mousse-Au-Chocolat

Mousse-Au-Chocolat geht auch ganz einfach in vegan. Für den veganen Eischnee benutzen wir Aquafaba. Das ist das Wasser, was beim Absieben von Kichererbsen übrig bleibt. Hört sich im ersten Moment nicht so appetitlich an, aber aus Aquafaba kann man tatsächlich veganen Eischnee herstellen. Dafür muss man ihn nur wie normales Eiweiß steif schlagen. Lasst euch nicht vom Geruch irritieren, denn das Kichererbsenwasser gibt keinen Geschmack ab. 

Russische Pfannkuchen: Blinis mit Pilz-Kartoffel-Füllung

In Russland werden Pfannkuchen, dort Blinis genannt, auch gerne mit salziger Füllung gegessen. Sehr beliebt sind Blinis mit Pilz-Kartoffel-Füllung. Ein sehr einfaches und günstiges, aber gleichzeitig sehr leckeres Gericht. Besonders gerne werden sie angebraten und mit Schmand gegessen. Überzeuge dich selbst, wie lecker russische vegane Küche schmecken kann.

Vegane Spiegeleier

Du vermisst Spiegeleier, möchtest den veganen Lebensstil aber keinesfalls wieder aufgeben? Dann musst du nicht mehr verzweifeln, denn heute lernst du, wie du sie komplett vegan nachmachen kannst! Kala Namak Salz verleiht ihnen einen eiartigen Geschmack während eine Kombination aus glibberigem Seidentofu und ein paar wenigen anderen Zutaten ihnen auch noch eine überraschend eiartige Konsistenz gibt! Lass dich überraschen! Die "Eier" sind zudem auch noch super einfach und schnell gemacht.
- Werbung -

Mehr leckere Rezeptideen

- Werbung -