Vegane Pasta alla Wodka

Während Pasta alla Wodka – ein Pastagericht mit leckerer, cremiger Tomatensauce – im Normalfall sowohl Sahne als auch Parmesan-Käse und sogar Butter enthält, zeigen wir dir mit diesem Rezept, dass diese Zutaten ganz leicht ersetzt bzw. gar nicht nötig sind, um eine wunderbar samtige und schmackhafte Sauce zu zaubern. Der Wodka dient zum einen als Emulgator (hilft also, die Zutaten harmonisch miteinander zu verbinden) und zum anderen als Geschmacksverstärker. Letztere Aufgabe erfüllt in manchen Saucen z. B. auch Wein, doch Wodka hat einen stärkeren Alkoholgehalt und ist im Geschmack neutraler. Er hebt den Geschmack und das Aroma der Sauce hervor, ohne seinen eigenen Geschmack beizutragen – und das Ergebnis ist einfach köstlich. Überzeuge dich selbst!
Gib jetzt die erste Bewertung ab! (Klick auf 5 Sterne = beste Bewertung)
Vorbereitungszeit 30 Minuten
Zubereitungszeit 20 Minuten
Gesamtzeit 50 Minuten
Gericht Hauptgericht
Küche Italienisch
Portionen 4

Kochutensilien

  • 1 Mixer oder Pürierstab

Zutaten
  

  • 75 g Cashewkerne
  • 2 EL vegane Butter oder Olivenöl
  • 1 große Schalotte
  • 4 Knoblauchzehen
  • ½ TL Oregano
  • ½ TL Chiliflocken optional
  • Salz
  • Pfeffer
  • 125 ml Wodka
  • 2 Dosen Tomatenstücke
  • 125 ml Gemüsebrühe
  • 375 g Pasta deiner Wahl* siehe Notizen

Anleitung
 

  • Als Erstes müssen die Cashewkerne eingeweicht werden. Dafür kannst du sie mit kochendem Wasser übergießen und mindestens 20 Minuten bedeckt einweichen lassen. Wer mehr Zeit hat bzw. vorplant, kann die Cashews auch über Nacht im Kühlschrank einweichen lassen. Anschließend die Cashewkerne abgießen.
  • Die eingeweichten Cashewkerne zusammen mit 190 ml Wasser und einer Prise Salz in einen Mixer tun und mixen, bis die Mischung sehr glatt ist (alternativ mit einem Pürierstab).
  • Die Schalotte und den Knoblauch klein hacken.
  • Die vegane Butter oder das Olivenöl in einem großen Saucentopf erhitzen und die Schalotte 2-3 Minuten darin andünsten. Anschließend den Knoblauch und die Gewürze dazugeben und weiterhin kurz andünsten, bis das Aroma sich schön entfaltet.
  • Als Nächstes den Wodka in den Topf dazugeben und ein paar Minuten köcheln lassen, bis sich die Flüssigkeit auf ca. die Hälfte reduziert hat.
  • Die Tomatenstücke und die Gemüsebrühe dazugeben, aufkochen und dann erneut köcheln lassen – dieses Mal etwas länger; ca. 12-15 Minuten. Dabei oft umrühren. Auch hier sollte sich die Flüssigkeit reduzieren und die Sauce insgesamt eine dickere Konsistenz erlangen.
  • In der Zwischenzeit kannst du die Pasta nach Packungsanleitung in reichlich Salzwasser kochen. Beim Abgießen etwas von dem Wasser aufbewahren.
  • Nun die Cashewcreme und 2 EL des Pasta-Wassers in die Sauce geben; gut kombinieren und wieder mixen oder mit dem Pürierstab pürieren. Dann weitere 1-2 Minuten köcheln lassen; dabei abschmecken.
  • Anschließend die Pasta in den Topf geben und schwenken, bis sie gut unter die Sauce gemischt ist. Sollte die Sauce zu dickflüssig sein oder sich nicht gut verteilen, kannst du noch etwas von dem aufbewahrten Pasta-Wasser dazugeben.
  • Servieren, z. B. mit etwas veganem Parmesan** und Basilikum, und anschließend genießen!

Notizen

*Die ganz klassische Version dieses Gerichts ist „Penne alla Vodka“ – Penne eignet sich also sehr gut als Pastasorte. Du darfst aber natürlich jede Sorte nehmen, die du willst! Allerdings eignet sich eine solche Zylinder-Form mit geriffelter Oberfläche, wie eben Penne oder auch z. B. Rigatoni, für dieses Gericht wirklich am besten, da sie durch diese geriffelte Oberfläche und das Loch mehr Sauce aufnehmen kann, um jeden Bissen so cremig und üppig wie möglich zu machen.
**Ein Rezept für veganen Parmesan findest du hier!
Tags zu diesem Rezept: Nudeln, Pasta, Tomaten-Sahne-Sauce, Tomatensauce, vegane Nudeln, Vegane Pasta, veganes Nudelgericht, Wodka

Teil mich!

Inspiriert vonVegan Huggs

Mehr Leckeres

Vegane Oreo Cookies

Wusstest du, dass Oreos ein zufällig veganes Produkt sind? Man würde es gar nicht meinen, doch die beliebten Kekse sind für eine vegane Ernährung geeignet. Man kann sie nicht nur pur essen, sondern auch kreative Nachtische und Snacks daraus zaubern - wie diese himmlisch weichen, selbstgebackenen Cookies mit leckeren Oreo-Stückchen im Teig. Sie machen süchtig und werden auch jede*n Nicht-Veganer*in überzeugen!

Linsensalat

Dieser arabisch angehauchte Linsensalat ist perfekt für einen heißen Tag im Sommer. Am besten schmeckt er gekühlt mit einem Spritzer frischen Zitronensaft. Nur wenige Zutaten und man zaubert ein Gericht, das als Vorspeise oder Hauptspeise gleichermaßen geeignet ist.

Veganer Schoko-Crêpe

Ein Crêpe zum Frühstück, als Snack für Zwischendurch oder als Dessert? Egal zu welcher Tages- oder Jahreszeit, die französischen Leckerbissen schmecken immer. Jetzt kannst du sie nicht nur auf dem Weihnachtsmarkt oder auf dem Stadtfest genießen, sondern die Crêpes sogar selber machen - in veganer und schokoladiger Version! Dies ist ein aufgepeppter Klassiker, dem wohl keiner widerstehen kann. 

Saaten-Granola

Ich habe schon viele verschiedene Granola-Rezepte ausprobiert – die meisten davon basierten auf einer Mischung aus Haferflocken und Nüssen. Ich bin mittlerweile auf diesem Saaten-Granola hängen geblieben, weil es so unfassbar lecker und crunchy ist, dass es jedem Porridge und jeder Smoothie Bowl den letzten Pfiff gibt. Aus eigener Erfahrung eignet es sich aber auch super als Zwischendurch-Snack. 😉 Das Praktische: Ihr könnt bei der Menge nach Belieben variieren, da ihr lediglich darauf achten müsst, dass die Zutaten in gleichen Teilen bleiben.
- Werbung -

Mehr leckere Rezeptideen

- Werbung -