Die perfekte Bowl

Vegane Bowls sind unglaublich beliebt und sie werden mittlerweile in sehr vielen Restaurants und Cafés angeboten. Dort sind sie aber meistens etwas teurer, das ist aber kein Problem, weil du dir leckere vegane Bowls auch ganz einfach zuhause zubereiten kannst. Wir geben dir ein paar Tipps und Grundlagen, wie du jeden Tag leckere Bowls für einen kleinen Preis und mit wenig Aufwand essen kannst. 

Was sind Bowls?

Der Trend um vegane Bowls ist zwar groß, jedoch kennst sie noch nicht jeder. Bowl heißt aus dem englischen übersetzt einfach Schüssel. Vegane Bowls sind im Grund nichts anderes als eine hübsche Zusammenstellung von verschiedenen veganen Zutaten. Sie sind viel sättigender als einfache Salate, aber genauso abwechslungsreich. Du kannst alles reintun, was dir schmeckt. In solchen Bowls werden auch alle wichtigen Nährstoffe abgedeckt, die du in einer Mahlzeit abdecken solltest. Es sollten immer gute Kohlenhydrate, Proteine und Vitamine durch Rohkost dabei sein.

Die perfekte Bowl

Die perfekte Bowl sieht für jeden anders aus, jedoch gibt es ein paar Grundzutaten, die alle gemeinsam haben. Wir erklären dir, wie du deine individuelle perfekte Bowl zusammenstellen kannst. 

Die Grundlage:

Jede gute Bowl braucht eine Grundzutat, die auf den Boden kommt. Dafür eignet sich ideal eine Kohlenhydratquelle, wie Quinoa oder Reis. Du solltest nicht darauf verzichten, da es deine Bowl sättigender und gesünder macht. Quinoa und co. stecken voller wertvoller Ballaststoffe, guter Kohlenhydrate und anderer wichtiger Nährstoffe. Während die Körner deiner Wahl vor sich kochen, kannst du auch schon die anderen Teile der Bowl vorbereiten. Somit verlierst du keine Zeit.

 Beispiele für Kohlenhydratquellen:

  • Quinoa
  • Reis
  • Couscous 
  • Bulgur 
  • Hirse 
  • Buchweizen 
  • Amaranth 
  • Verschiedene Getreidesorten, wie Weizen, Dinkel oder Gerste

Die Proteine:

Proteine sind sehr wichtig für den Körper und Veganern wird oft vorgeworfen, dass sie zu wenig davon essen. Du kannst aber ganz einfach gute Eiweiße in deine Bowl einbauen. Ob du da lieber Tofu, Tempeh, Seitan oder lieber Hülsenfrüchte nimmst, ist ganz dir überlassen. Natürlich kannst du auch beides nehmen. In unserem Magazin-Beitrag über „die besten veganen Eiweißquellen“ kannst du mehr über vegane Proteine nachlesen. 

Unsere Empfehlungen:

  • Tofu
  • Tempeh
  • Seitan
  • Kichererbsen
  • Linsen
  • Bohnen

Die gesunden Fette:

Fette werden oft verteufelt, dabei sind gesunde Fette, wie Omega-3-Fettsäuren unglaublich wichtig für den Körper. Du kannst gute Fette durch Avocados, Nüsse, Samen, Oliven oder gute Öle bekommen. Avocado ist eine sehr beliebte Quelle dafür und wird oft in Bowls genutzt. Jedoch haben die grünen Wunder durch ihren langen Transportweg eine relativ schlechte Klimabilanz. Daher ist es besser auf lange Sicht auf lokale Nüsse und Samen zurückzugreifen. 

Unsere Empfehlungen:

  • Kürbiskerne 
  • Walnüsse
  • Sonnenblumenkerne 
  • Hanfsamen
  • Oliven 
  • Pinienkerne 

Die Rohkost:

In eine gute Bowl gehört immer Grünzeug und Gemüse rein. Um mehr Vitamine und Mineralstoffe reinzubekommen, kannst du auch Grünzeug, wie Rucola oder Babyspinat mit der Kohlenhydrat-Grundlage mischen. Dadurch kommt mehr Vielfalt rein und die Bowl wird noch gesünder.

Als Rohkost-Toppings kannst du alles nehmen was du willst. Von Gurken, Tomaten und Radieschen bis hin zu Brokkoli ist alles möglich. Nimm das, was dir am besten schmeckt. Besonders lecker ist es aber auch Obst und Beeren mit in deine Bowl zu mischen. Besonders lecker sind da Mango, Blaubeeren oder Erdbeeren. Die süße Komponente bringt eine leckere Abwechslung in jede Bowl rein. Die bunten Farben verdankt die Bowl dem verschiedenen Gemüse und Obst, also tobe dich gerne aus und probiere neue Geschmackskombinationen.

Das Dressing: 

Um die leckere Bowl perfekt zu machen, darf ein leckeres Dressing nicht fehlen. Hier kannst du nochmal gesunde Fette einbauen und zusammenmischen, was dir am besten schmeckt. Du kannst ein klassisches Essig-Öl-Dressing nehmen oder dir ein asiatisches Dressing aus einem Nussmus zaubern. Besonders lecker sind auch Dressings mit Tahini. Die Sesampaste hat einen herben Geschmack, der gemischt mit Olivenöl, Zitronensaft, Agavendicksaft und Gewürzen besonders gut schmeckt. Probiere neue Dressings aus und erfahre, was dir am Besten schmeckt. 

 

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