Der Umstieg auf eine pflanzliche Ernährung kann einige Schwierigkeiten mit sich bringen. Während man als Omnivore oder Vegetarier oft ganz bestimmte Gerichte im Kopf hat, muss man sich als Veganer zu Beginn etwas umorientieren. Das zu lernen kann mitunter schwierig sein. Hat man aber erst einmal das richtige Know-how, ist es super easy, zu Hause vegan zu kochen. Wir zeigen euch, mit welchen Alternativen der Einstig in eine pflanzliche Ernährung gelingt.

Ersatzprodukte

Ersatzprodukte sollten langfristig nicht den Großteil einer veganen Ernährung ausmachen. Dennoch sind sie super, damit der erste Einstieg in eine pflanzliche Ernährung gelingt. Gerade wenn man sich als Fleischesser erst einmal an die vegane Ernährung gewöhnen muss, können Sojahack und Fake-Käse kleine Wunder bewirken. Und immerhin ist es nicht selten, dass man zunächst Schritt für Schritt einige tierische Lebensmittel durch vegane Ersatzprodukte ersetzt und sich so an die Ernährungsform gewöhnt. Mehr zu veganen Ersatzprodukten gibt es übrigens in unserem Artikel „Vegane Ersatzprodukte – gesund oder doch nur Chemie?

Pflanzenmilch

Wirklich leicht zu ersetzen sind verschiedene Arten von Pflanzenmilch. Man findet sie heutzutage in den meisten Supermärkten zu Genüge – egal ob Soja, Hafer – oder Mandelmilch. Und mit dem Ersetzen von Milch kann man natürlich auch viele weitere „milchhaltige“ Rezepte neu umsetzten, wie beispielsweise Pfannkuchen, Kakaogetränke, Pudding und noch vieles mehr. Dazu sind Milchalternativen auch schnell selbst gemacht. Hierfür einfach Haferflocken mehrere Stunden in Wasser einweichen und dann durch ein Sieb ziehen.

Pflanzensahne

Eine super Alternative zum Kochen ist Pflanzensahne, zum Beispiel Soja Cuisine von Alpro. Aber auch hier gilt: Selbermachen lohnt sich! Denn wenn man Cashews mit Wasser püriert und anschließend erhitzt, entsteht eine ähnlich cremige Konsistenz wie Sahne. Das ist sogar gesünder. Ob als klassische Sahnesoße für Nudeln oder als „Käse“, um Lasagne zu überbacken. Cashewsahne geht immer!

Eiersatz

Da sieht man dieses leckere Kuchenrezept. Und dann kommen Eier in den Teig. Verzweiflung macht sich breit. Zwar kann die pflanzliche Ernährung nicht das klassische Frühstücksei ersetzen. Es gibt aber andere Möglichkeiten, eine ähnliche Konsistenz herzustellen. Statt einem Ei 60 g Apfelmus, 1/2 Banane oder 1 EL Sojamehl mit 2 EL Wasser verrühren. Fertig ist der vegane Ei – Ersatz. Und wenn´s noch schneller gehen soll, kann man auch einfach veganes Ei – Ersatzpulver nehmen.

Vegane Brotaufstriche

Neben den klassischen veganen Ersatzprodukten sind auch vegane Brotaufstriche super, um mehr Auswahl als Brotbelag zu haben. Durch die Vielzahl an Brotaufstrichen ist für jeden Geschmack etwas dabei – ohne dass einem langweilig wird. Und auch hier gilt: Selbermachen schmeckt doppelt so lecker!

Tipp: Wenn der Einstieg erst einmal gelungen ist, dann erfahrt ihr hier, auf welche Nährstoffe ihr langristig bei einer veganen Ernährung achten müsst.

Gesche Graue