Buchweizen – die glutenfreie Weizenalternative

Quinoa, Bulgur und Couscous sind alles bekannte Kohlenhydrat-Quellen, aber kennst du schon Buchweizen? Eine unterschätzte Alternative zu glutenhaltigem Getreide, die dazu noch sehr gesund ist.

Was ist Buchweizen?

Trotz des Namen handelt es sich beim Buchweizen um kein Getreide, sondern ein glutenfreies Pseudogetreide. Er gehört zu der Familie der Süßgräser und ist besonders beliebt in der russischen Küche. Die kleinen Körner haben ungekocht eine braune Farbe und sind bekannt für ihren nussig-herben Geschmack. Es gibt 15 bis 16 verschiedene Arten, die vor allen Dingen in Russland und China angebaut und produziert werden. In Europa ist Buchweizen schon lange bekannt, aber nicht so beliebt, wie andere Pseudogetreide, obwohl es dafür keinen Grund gibt. Die kleinen Körner sind nämlich unglaublich gesund und passen ideal in jeden gesunden Ernährungsplan rein.

Wie gesund ist Buchweizen?

Das Pseudogetreide bringt mehr gesundheitliche Vorteile, als Nachteile mit sich. Zu einem ist Buchweizen voll von wichtigen Nährstoffen, wie Magnesium und Kalium. Dazu ist er eine gute pflanzliche Eisen-Quelle, was besonders wichtig für Vegetarier und Veganer ist, die oft zu einem Eisen-Mangel neigen. Tatsächlich schützt Buchweizen die Zellen indirekt vorm Altern. Das enthaltene Vitamin E ist für den Schutz unserer Zellen vor freien Radikalen verantwortlich. Es hilft Krankheiten vorzubeugen und den Alterungsprozess zu verlangsamen. Das war es aber noch nicht mit den Vorteilen für das Aussehen, denn Buchweizen hat einen hohen Anteil und Kieselsäure, die für starke Fingernägel und Haare verantwortlich ist.

Wer sich sorgen macht nicht genug pflanzliche Proteine zu essen, sollte auf jeden Fall auch zu dem Pseudogetreide greifen. Auf 100g hat Buchweizen nämlich ganze 10g Eiweiß. Eine perfekte Alternative für Menschen, die nicht so gerne Tofu und co. essen. Auch eignet sich die Kohlenhydrat-Quelle ideal für eine fettarme Ernährung, denn auf 100g hat Buchweizen nur 2g Fett. Kalorientechnisch hat er auf 100g ca. 340kcal. Das meiste davon machen die 70g Kohlenhydrate auf 100g aus.

Besonders geeignet ist das Pseudogetreide für Menschen mit Zöliakie, also einer Gluten-Allergie, denn es ist glutenfrei.

Wie kann man Buchweizen essen?

Buchweizen wird meist in Kochbeuteln oder ganz normal abgepackt verkauft. Sobald der Buchweizen nach Packungsanleitung gekocht wurde, kann er genauso, wie Quinoa und co. verwendet werden. Du kannst ihn als Beilage, in einer Bowl, einem Salat oder sogar süß essen. Wichtig ist es das Pseudogetreide gut zu salzen beim kochen, damit es richtig Geschmack bekommt. In der russischen Küche wird der Buchweizen für mehr Geschmack dann nachträglich noch mit Butter oder Margarine angemacht.

Generell gilt, desto länger du die kleinen Körner kochst, desto breiiger werden sie. Also wenn du eine festere Konsistenz bevorzugst, solltest du ihn auch etwas kürzer kochen.

Ein Beispiel für ein Rezept mit Buchweizen:

Wo kann man Buchweizen kaufen?

Durch die steigende Beliebtheit kannst du die Kohlenhydrat-Quelle mittlerweile in allen gutsortierten Supermärkten kaufen. Von russischen Marken sind mehr Sorten in Kochbeuteln erhältlich. Wer Buchweizen noch nie gekocht hat, kann sich zuerst daran trauen.

Es gibt auch keine bestimmten Kriterien auf die du beim Kauf achten müsstest. Du kannst dich frei durch die verschiedenen Sorten probieren und gucken welche dir am besten schmeckt. Wer aber Buchweizen aus lokalem Anbau will, sollte auf das Anbaugebiet auf der Rückseite der Packung achten.

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